Eine ungarische Kft. und eine englische Ltd. – zwei Gesellschaften, zwei Steuersysteme, eine Struktur, die Gewinnmargen dorthin verschiebt, wo der Fiskus am wenigsten zugreift. Das Hungarian Trading House Modell ist keine Legende aus vergangenen Tagen, sondern eine aktive, strategisch genutzte Agentur-Konstruktion, die grenzüberschreitende Holding-Strukturen mit chirurgischer Präzision ausnutzt. Es ist ein Werkzeug, das in den richtigen Händen zur Waffe wird – gegen Steuerlast, gegen Ineffizienz, gegen die Fesseln hochpreisiger Jurisdiktionen. Norbert Péter, der Budapester, kennt diese Mechanik. Mit seiner Firma Hunconsult bringt er genau solche Strukturen mit seinen Partnern auf den Weg – und zeigt, wie man mit dem Hungarian Trading House Modell den Unterschied zwischen 25 % und 9 % Körperschaftsteuer nicht nur versteht, sondern nutzt.
Was ist das Hungarian Trading House Modell – und warum es funktioniert
Das Hungarian Trading House Modell ist eine grenzüberschreitende Agentur-Struktur, bei der eine ungarische Kft. als zentrale Handels- oder Dienstleistungsgesellschaft für eine englische Ltd. fungiert. Die ungarische Gesellschaft erbringt Management-, IT-, Vertriebsdienstleistungen oder andere hochmargige Leistungen für die britische Gesellschaft. Die englische Ltd. zahlt dafür Servicegebühren an die ungarische Kft. – und genau hier beginnt die Transformation der Steuerlast.
Im Vereinigten Königreich sind diese Zahlungen als Betriebsausgaben abzugsfähig. Sie mindern den Gewinn, der der 25-prozentigen britischen Körperschaftsteuer unterliegt. Auf Dienstleistungsvergütungen wird im UK keine Quellensteuer erhoben – der Geldfluss ist sauber, legal, unauffällig. In Ungarn angekommen, versteuert die Kft. den Gewinn mit dem regulären ungarischen Körperschaftsteuersatz von lediglich 9 % – dem niedrigsten Satz der Europäischen Union. Die Differenz von 16 Prozentpunkten ist die direkte Steuerersparnis. Das ist kein Trick, das ist Architektur.
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Wie das Hungarian National Trading House System entstand – und was davon übrig blieb
Das ursprüngliche Hungarian National Trading House (MNKH) war ein staatlich gefördertes Exportförderungsprogramm, das 2012 unter der Regierung Orbán im Rahmen der sogenannten Eastern Opening Policy ins Leben gerufen wurde. Ziel war es, ungarische KMU beim Export in Drittländer zu unterstützen – insbesondere in Märkte wie China, Russland, die Türkei und die arabischen Staaten. Das System bestand aus einem Netzwerk von Kereskedőház-Büros weltweit, die als Exportzentren fungierten und Firmen halfen, Marktzugänge zu erschließen.
Doch das Programm geriet in Kritik. Berichte über ineffiziente Mittelverwendung, politische Einflussnahme und fragwürdige Partnerauswahl häuften sich. 2016 wurde das Hungarian National Trading House in seiner ursprünglichen Form geschlossen und in die Hungarian Export Promotion Agency (HEPA) überführt. Das Netzwerk wurde gestrafft, die politische Kontrolle verstärkt – und das Vertrauen in staatliche Exportförderung nachhaltig beschädigt. Der Begriff Trading House ist seitdem mit Vorsicht zu genießen – doch das Konzept selbst, die privatwirtschaftliche Nutzung der Struktur, lebt weiter.
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Das Hungarian Trading House als private Agentur-Struktur – der wahre USP
Das moderne Hungarian Trading House Modell hat mit staatlicher Exportförderung nichts mehr zu tun. Es ist eine private, strategisch aufgebaute Holding-Struktur, die die Steuerdifferenz zwischen zwei Jurisdiktionen ausnutzt. Die ungarische Kft. wird zur Gewinnsammelstelle – sie erbringt echte Dienstleistungen, schafft echte Wertschöpfung, und verschiebt dabei die Gewinnmarge aus dem Hochsteuerland UK in das Niedrigsteuerland Ungarn.
Besonders effektiv ist das Modell bei hochmargigen Dienstleistungen: IT-Entwicklung, Beratung, Marketing, Management. Hier sind die Kosten niedrig, die Margen hoch – und die Verschiebung der Gewinnmarge maximal wirksam. Die englische Ltd. bleibt operativ aktiv, kundennah, sichtbar. Die ungarische Kft. bleibt im Hintergrund – effizient, steuerschonend, unauffällig. Norbert Péter von Hunconsult hat diese Struktur perfektioniert. Er zeigt, wie man die Kft. nicht als Briefkastenfirma, sondern als echte Wertschöpfungseinheit aufbaut – mit Substanz, mit Mitarbeitern, mit nachweisbarer Leistung.
Warum das Modell trotz Kritik funktioniert
Das Hungarian Trading House Modell ist legal – aber es bewegt sich in jenem Graubereich, den Steuerbehörden mit Argwohn betrachten. Die britische HMRC prüft zunehmend, ob die Dienstleistungen der ungarischen Kft. tatsächlich erbracht werden, ob die Preisgestaltung marktüblich ist, ob die Substanz in Ungarn real ist. Wer hier schludert, riskiert Transfer-Pricing-Korrekturen, Strafzinsen, Reputationsverlust. Wer aber sauber arbeitet – mit echten Verträgen, echten Mitarbeitern, echten Leistungen – der schafft eine Struktur, die auch unter Prüfung standhält.
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Für wen sich das Hungarian Trading House lohnt – und wer die Finger davon lassen sollte
Das Modell ist nichts für Unternehmen, die schnelle, billige Lösungen suchen. Es erfordert echte Substanz in Ungarn, echte Dienstleistungen, echte Wertschöpfung. Es erfordert Beratung, Struktur, Kontinuität. Für KMU mit hochmargigen Dienstleistungen, die bereit sind, in Substanz zu investieren, ist es ein mächtiges Werkzeug. Für alle anderen ist es ein Risiko, das sich nicht lohnt.
Häufig gestellte Fragen zum Hungarian Trading House Modell
Wie können KMU das Trading House nutzen?
KMU können eine ungarische Kft. gründen, die echte Dienstleistungen für ihre ausländische Gesellschaft erbringt – IT, Beratung, Marketing. Die Kft. muss Substanz haben: Büro, Mitarbeiter, nachweisbare Leistungen. Nur dann ist die Struktur steuerlich haltbar.
Was kostet die Nutzung des Hungarian Trading House?
Die Kosten setzen sich zusammen aus Gründungskosten der Kft. (ca. 1.000-2.000 EUR), laufenden Buchhaltungskosten (ca. 300-600 EUR/Monat), Lohnkosten für Mitarbeiter in Ungarn und Beratungskosten. Die Steuerersparnis muss diese Kosten deutlich übersteigen, damit sich die Struktur lohnt.
Welche Länder arbeiten mit Hungarian Trading Houses zusammen?
Das ursprüngliche staatliche Netzwerk hatte Büros in China, Russland, der Türkei, den VAE, Ägypten und anderen Ländern. Heute nutzen privatwirtschaftliche Strukturen vor allem die Kombination UK-Ungarn, Deutschland-Ungarn oder Österreich-Ungarn – dort, wo die Steuerdifferenz am größten ist.
Der nächste Schritt – mit Norbert Péter und Hunconsult
Das Hungarian Trading House Modell ist kein Selbstläufer. Es ist ein Werkzeug, das in den richtigen Händen zur Waffe wird – aber in den falschen Händen zur Falle. Wer es nutzen will, braucht jemanden, der die Mechanik versteht, der die Substanz aufbaut, der die Prüfungen übersteht. Norbert Péter und Hunconsult sind genau dafür da. Sie zeigen, wie man die Struktur aufbaut, wie man sie mit Leben füllt, wie man sie so gestaltet, dass sie nicht nur heute funktioniert, sondern auch morgen standhält. Wenn du bereit bist, den Schritt zu gehen – wenn du bereit bist, die Gewinnmarge dorthin zu verschieben, wo sie hingehört – dann ist jetzt der Zeitpunkt, Kontakt aufzunehmen. Besuche www.der-budapester.com und lass dir zeigen, was möglich ist.




